FC Bayern Fanclub die Fünfteso betitelte Hans Gammel, Initiator der Schierlinger Leukämiehilfe, die Spende von 300 Euro des FC Bayern Fanclubs rot-weiß Labertal Schierling an seine Institution. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Bräustüberl am samstagabend übergaben die beiden Vorsitzenden des Fanclubs Hermann Blaimer und Martin Buchstaller das Geld. Der Fanclub ist Veranstalter des Schierlinger Nikolausmarktes und hat es sich an die Fahne geschrieben jedes Jahr den Erlös aus dem, bei dieser Veranstaltung betriebenen Losstand, an soziale Einrichtungen oder Institutionen in der Marktgemeinde zu spenden. Dabei fiel heuer die Wahl zum Wiederholten Male auf die Leukämiehilfe. Vorsitzender Hermann Blaimer erklärte bei der Übergabe, dass man dieses Geld ohne die großzügige Unterstützung durch die Schierlinger Geschäftswelt nicht hätte sammeln können. Deshalb galt sein Dank allen die mit ihren Sachspenden wieder eine stattliche Gewinnpalette für den Losstand geschaffen hatten. Hans Gammel dankte dem Fanclub und sagte dass dies die fünfte Zuwendung sei die die Leukämiehilfe nun von den FC Bayern-Freunden erhielt. Damit seien die rot-weißen absoluter Spitzenreiter unter den Ortsvereinen was man besonders hervorheben sollte. Nach seinen Worten werde die Leukämiehilfe das Geld in den Spartopf geben mit dem man eine weitere Typisierungsaktion in Schierling realisieren will. Wann dies möglich sein werde sei abhängig davon wie schnell man die benötigte Summe sammeln könne. Als größere Veranstaltung wird seitens der Leukämiehilfe momentan ein Benefiz-Fußballspiel im Rahmen des 100 jährigen Gründungsfestes des TV Schierling im Juli nächsten Jahres geplant. rb- Hermann Blaimer(re) und Martin Buchstaller (li) übergaben die Spende an Renata und Hans Gammel von der Leukämiehilfe. Redaktion und Bild: Robert Beck August 2010 Jubilar sammelt SpendenHans Weigl senior unterstützt soziale InstitutionenBuchhausen (rb) Einen stattlichen Betrag von jeweils 500 Euro übergab Hans Weigl senior aus Buchhausen am vergangenen Wochenende an die Schierlinger Leukämiehilfe und die Helfer vor Ort des Malteser Hilfsdienstes in Oberdeggenbach. Das Geld sammelte der Senior im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich seines 80. Geburtstages. Er hatte seine Gratulanten gebeten auf Präsente zu verzichten und ihm stattdessen den Gegenwert in Bar zu schenken. Diese zeigten sich sehr einverstanden mit dieser Idee und gaben reichlich, so kam eine stattliche Summe zusammen die der Jubilar auf 1000 Euro aufrundete. Xaver Treintl, Leiter der HvO sowie Sylvia und Michael Gammel, Initiatoren der Schierlinger Leukämiehilfe, sprachen dem Spender großen Dank aus. Alle drei zeigten sich besonders von der Höhe der Spende beeindruckt, weil solch großzügige Zuwendungen von Privatpersonen nach ihren Worten eher selten seien. Xaver Treintl sagte, dass dieses Geld Verwendung in der Beschaffung von medizinischem Verbrauchsmaterial für das Einsatzfahrzeug und auch in den Unterhalt desselbigen, dass Mittlerweilen eine hohe Kilometerleistung am Buckel hat, fließen wird. Als kleines Dankeschön überreichte er dem Gönner eine Malteserkerze. Sylvia Gammel rechnete vor dass mit diesem Geld zwölf Typisierungen für den Kampf gegen Leukämie durchgeführt werden können. So wird die Schierlinger Leukämiehilfe auch nach ihrer erfolgreichen Typisierungsaktion im letzten Jahr weitermachen und wieder Spenden sammeln um in vier bis fünf Jahren neuerlich zu einer Typisierungsaktion aufrufen zu können. Die Idee schwebte schon lange in meinem Kopf, was sollte ich mit materiellen Geschenken in meinem Alter noch anfangen. Ich verfolge die Arbeit der beiden Institutionen schon immer und bin mir sicher dass ich das Geld in gute Hände gebe wo es zum Nutzen für die Gesundheit anderer Menschen eingesetzt wird. Vielleicht kann ich mit meinem Tun auch andere Leute zu solchem Handeln anregen, erläuterte Hans Weigl seine Aktion. -rb-
Hans Weigl (2.vo.re) überreichte eine Spende
von jeweils 500 Euro an Xaver Treintl (re) und Michael und Sylvia
Gammel (li). Spende
Hans Bernhardt (li) und Brigitte Baumann(re) überreichten
die Spende an Michael Gammel (2.vo.li.) und Manuel Fernandez. Für den Kampf gegen BlutkrebsSylvia und Hans Gammel übergeben 6000 Eoro an Leukämiehilfe Ostbayern Schierling/Regensburg (rb) Eine Spende von 6000 Euro übergaben die Initiatoren der Schierlinger Leukämiehilfe am vergangenen Mittwoch an die Leukämiehilfe Ostbayern. Nach der Abrechnung der Schierlinger Typisierungsaktion im Oktober wurde der Beschluss gefasst das noch vorhandene Geld nicht anzusparen sondern direkt dem Kampf gegen den Blutkrebs zur Verfügung zu stellen. Nachdem man bereits einen Teil an die AKB in Gauting weitergab überraschten Sylvia und Hans Gammel die Mitgliederversammlung der Leukämiehilfe Ostbayern am Uniklinikum in Regensburg mit dieser Scheckübergabe. Der Verein Leukämiehilfe Ostbayern e.V., der aus verschiedenen einzelnen Selbsthilfegruppen und Patientenangehörigeninitiativen entstand ist, wurde im Mai 2000 gegründet. Vereinsziel ist die Verbesserung der Patientenversorgung und die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Leukämie und anderer Tumorerkrankungen. Entsprechend vielfältig ist auch das Spektrum der Arbeit, es reicht von direkter Hilfe für die Patienten über die fachliche Anleitung für Angehörige und Pflegende bis zur Verbesserung der Therapiemöglichkeiten und Unterstützung von Forschungsprojekten. Die Aktivierung der Bevölkerung in Bezug auf Typisierung und Knochenmarkspende gehört ebenso dazu wie die Bereitstellung von bezahlbaren Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige, die "ihre" Patienten während des langwierigen Klinikaufenthalts nicht allein lassen möchten. Bei der Scheckübergabe an den Vorsitzenden der Leukämiehilfe Ostbayern, Professor Dr. Reinhard Andreesen, stellte Hans Gammel den Versammlungsbesuchern kurz die Entstehungsgeschichte und Arbeit der Schierlinger Leukämiehilfe vor und sagte dass er diese 6000 Euro gerne überreiche weil beide Institutionen eine gute Zusammenarbeit pflegen. Dies bestätigte auch Professor Andreesen, er erinnerte daran dass die Schierlinger Leukämiehilfe schon mehrmals seine Institution unterstützte, so auch gleich in den Gründertagen wo sie mit einer Spende von 18.000 D-Mark sozusagen den finanziellen Startschuss für die Leukämiehilfe Ostbayern gab. Spenden bringen Freude und Spaß, weil wir direkt an den Patienten sehen was wir mit diesem Geld Gutes tun, so der Professor.
Leukämiehilfe überspringt die 100.000 Euro Marke
Schierling (rb) Durchschnittlich 10.000 Euro pro Jahr an Spendengeldern sammelte die Schierlinger Leukämiehilfe in den zehn Jahre ihres Bestehens, eine Überweisung vor wenigen Tagen auf das Spendenkonto knackte die Marke von 100.000 Euro. Nach der Abrechnung der Typisierungsaktion im Oktober entschied man sich vorhandenes Geld nicht anzusparen sondern wieder direkt dem Kampf gegen den Blutkrebs zur Verfügung zu stellen. So besuchten die Initiatoren der im Oktober stattgefundenen Typisierungsaktion am vergangenen Dienstag die Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) in Gauting und übergaben 20.000 Euro. Empfangen wurde die Delegation vom Geschäftsführer der Stammzellbank, Dr. Hans Knabe sowie von Frau Verena Spitzer und Frau Manuela Ortmann, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Aktionsorganisation in der Stiftung AKB. Im Gespräch stellte Hans Gammel die Entstehung und Arbeit der Schierlinger Leukämiehilfe vor und zeigte auf wohin das gesammelte Geld der letzten zehn Jahre gegeben wurde. Gammel betonte ausdrücklich dass diese Erfolgsgeschichte nicht von wenigen sondern von ganz vielen Leuten geschrieben wurde. So sei dies nur durch die großzügige Spendenbereitschaft von Vereinen, Institutionen und der Bürgerschaft sowie den unzähligen freiwilligen Helfern bei Benefiz- und Typisierungsveranstaltungen möglich geworden. Dr. Hans Knabe umriss kurz die Arbeit und vor allem die gesteckten Ziele der Stiftung, so seien die wichtigsten Projekte neben der Weiterentwicklung der eigentlichen Spenderdatei der Aufbau eines Suchzentrums, einer Herstellungseinheit sowie der ersten und einzigen, rein gemeinnützigen Nabelschnurblutbank in Bayern. Welche Wertschätzung die AKB der Arbeit der Schierlinger Leukämiehilfe entgegenbringt zeigt die Tatsache, dass zu dieser Scheckübergabe auch eine große Münchner Tageszeitung eingeladen wurde die über das außergewöhnliche Engagement der Schierlinger Leukämiehilfe berichten soll. Dr. Hans Knabe erklärte, dass es keinesfalls selbstverständlich sei dass eine Aktion so lange Bestand habe, meist flammen solche Aktivitäten im Vereins- oder Freundeskreis auf wenn ein Mensch akut an Leukämie erkrankt, dann wird eine Typisierung durchgeführt und die Tätigkeit wird eingestellt Stetiges Engagement über einen solch langen Zeitraum wie es die Schierlinger Leukämiehilfe an den Tag legt ist für Bayern beispielgebend, ihre Arbeit ist ein großer Gewinn für den Kampf gegen Blutkrebs und ich würde mir mehr solche Schierlinger wünschen, so der Geschäftsführer. Wie wichtig solche Spenden für die AKB sind erläuterte Dr. Hans Knabe mit der Darstellung welche Kosten für eine Komplettypisierung anfallen. Es ist ja nicht abgetan mit der ersten Typisierung, hier wird nur ein Grobmerkmal bestimmt, damit es aber zur Knochenmarkspende kommen kann müssen Spender voll ausgetestet werden und dies kostet dann etwa 1000 Euro die wir tragen müssen. Zudem geht häufig kostbare Zeit für die Patienten verloren, wenn unvollständig untersuchten Spender erst im Rahmen der gezielten Spendersuche vollständig ausgetestet werden müssen. Ein Ziel der Stiftung AKB ist es daher, möglichst viele Spender bereits vollständig auszutesten, um so die Wartezeiten für die Patienten zu verkürzen. Leider fehlen uns hierfür häufig die finanziellen Mittel und so sind wir auf Spenden angewiesen. Erst wenn nach den Merkmalbestimmungen ein Spender gefunden ist werden die weiteren Kosten der Stammzellenübertragung die für die Spender anfallen von den Krankenkassen übernommen. Darum sind wir natürlich froh über die Zusammenarbeit mit der Schierlinger Leukämiehilfe.
Die Initiatoren sagen Danke
Sylvia und Hans Gammel Schierlinger Leukämiehilfe organisiert dritte TypisierungInfoveranstaltungAktionsflyerzu den
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Redaktion und Bild © Robert Beck
(rb) Das sie nicht nur einen grünen Daumen hat, sondern auch ein Herz für kranke Menschen beweist die Firma Gartengestaltung Reif aus Schierling.
Während des Schierlinger Herbstmarktes vor zwei Wochen hatten der Familienbetrieb anlässlich seines 15 jährigen Betriebsjubiläums an ihrem Marktstand auch eine Tombola veranstaltet dessen Erlös man nun an die Leukämiehilfe spendet. Die Sachpreise für diese Tombola in Form von Blumen, Pflanzen und sonstige Utensilien zum Bearbeiten und Schmücken von Gärten wurden von der Firma Reif zur Verfügung gestellt und über die Zulieferfirmen organisiert. So entstand eine aüsserst attraktive Gewinnpalette mit 400 Sachpreisen für diese Aktion. Nach dem Kassensturz befanden sich 547 Euro im Topf den die Firmeninhaber Gerhard und Martina Reif auf die runde Summe von 600 Euro aufstockten. Am gestrigen Freitag überreichte nun die Familie Reif auf ihrem Betriebsgelände in der Waldstrasse den symbolischen Scheck an die Initiatoren der Schierlinger Leukämiehilfe. Sabrina Gammel nahm diesen entgegen, bedankte sich herzlich für diese überaus großzügige Zuwendung und sagte dass dieses Geld wieder einen großen Pflasterstein auf dem Weg zu der für 2009 in Schierling geplanten Typisierungsaktion bedeutet. In einem kurzen Abriss erläuterte sie den Spendern was in den letzten Jahren im Kampf gegen diese Krankheit alles durch privates Engagement erreicht werden konnte und mit welchen Institutionen die Schierlinger Leukämiehilfe eng zusammenarbeitet. So wurden erst vor kurzem wieder eine Personen, die sich beim letzten Mal in Schierling typisieren lies von der Datenbank in Gauting angeschrieben, sich für eine Knochenmarkspende weiter testen zu lassen. Sabrina Gammel hegte die Hoffnung dass sich bei der neuerlichen Typisierung 2009 besonders junge Menschen beteiligen da wegen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen das Alter für die Knochenmarkspende nach unten geschraubt wurde. Martina Reif schilderte die Beweggründe von sich und ihrem Mann warum man sich mit dieser Aktion zu Gunsten der Leukämiehilfe engagierte. Nicht zuletzt basiere dies darauf, dass dies eine örtliche Initiative ist bei der man genau verfolgen kann wie die Spenden verwertet werden.
Reif Martina Reif (re) überreichte auf dem Firmengelände
den Betrag an Sabrina Gammel von der Schierlinger Leukämiehilfe.
Redaktion und Bild © Robert Beck - September 2007
Hilfe mit Kopf
und Herz
Hans und Sylvia Gammel sammelten bereits 80.000 Euro für die Leukämiehilfe
SCHIERLING.
„Uns geht es gut und andere können Hilfe brauchen!“ Das
ist der Grundgedanke, der die Familie Gammel immer wieder
zum ehrenamtlichen Engagement bewegt. Für die Leukämiehilfe
konnten aufgrund der von den Gammels eingefädelten Aktionen
bereits rund 80.000 Euro zusammengetragen werden.
Bei
Hans Gammel hat alles vor etwa zwanzig Jahren begonnen.
Er war ein Mitbegründer des Automobilclubs Schierling.
Dieser organisierte zehn Mal das Trabi-Treffen im Freizeitzentrum
Schierling. Und immer gab es einen finanziellen Erlös.
Meist fanden Hans und Sylvia Gammel prominente Unterstützer
als Schirmherrn.
Viel Prominenz
Die bayerische Staatsregierung wurde auf die Aktionen
aufmerksam. Der damalige bayerische Wirtschaftsminister
Otto Wiesheu, die Staatssekretäre
Hans Spitzner, Georg Schmid
und Erika Görlitz sowie Landtagsvizepräsidentin Barbara
Stamm, MdB Maria Eichhorn und Landrat Herbert Mirbeth
kamen persönlich nach Schierling. Sie haben damit ebenso
ihren Anteil am großartigen Erfolg.
Fehlende Knochenmarkspender
Die Sensibilisierung für die Leukämiekranken kam durch
den Kontakt mit dem Eggmühler Georg Schäfer. Er war Betroffener und im Wertstoffhof
beschäftigt. Sylvia Gammel als seine Kollegin wurde so
auf das Problem der fehlenden Knochenmarkspender aufmerksam.
Nach dem Trabi-Treffen war an eine einmalige Spende gedacht.
Doch es kam ganz anders.
Große Erlöse
Georg Schäfer ließ nicht locker und die Gammels ließen
sich ergreifen von der Notwendigkeit der Hilfe. Zwei Benefiz-Fußballspiele
wurden organisier. „Mit einem Erlös von 14.179 Euro beim
Spiel der ‚Halleluja-Kickers’ gegen das Antenne-Bayern-Team
konnten wir das größte Einzelergebnis erzielen!“, strahlt
Hans Gammel noch heute. Georg Schäfer konnte die heimtückische
Krankheit leider nicht besiegen.
550 Leute typisiert
Zwei Knochenmarkt-Typisierungsaktionen haben in der
Zwischenzeit in Schierling stattgefunden. 550 Personen
konnten aufgrund der Aktionen Gammels und seiner Freunde
typisiert werden. Sie stehen als potenzielle Lebensretter
zur Verfügung. Und noch heute spielt der Automobilclub
Schierling eine entscheidende Rolle. „Sämtliche Unkosten
der Leukämiehilfe werden aus dieser Kasse bestritten“,
stellt Sylvia Gammel fest, und deshalb könnte jeder gespendet
Euro zu einhundert Prozent den Kranken zur Verfügung gestellt
werden.
Demnächst Hochzeitsmesse
Das beispielhafte Engagement sprach sich in ganz Bayern
herum. Von der „Aktion Knochenmarkspende Bayern“ gab es
eine Medaille für die beachtliche und kontinuierliche
Hilfe. Schierling sei ein wichtiger Stützpunkt, heißt
es dort. Auch Tochter Sabrina ist
bereits eingestiegen. Sie hilft tatkräftig mit,
dass die erste Hochzeitsmesse der Leukämiehilfe in der
Mehrzweckhalle am 24. November zu einem organisatorischen,
inhaltlichen und auch finanziellen Erfolg wird.
Belohnter Einsatz
Dass sich Hans Gammel für andere Menschen einsetzt,
hat sich auch bei seinen Arbeitskollegen herumgesprochen.
Sie wählten ihn zum stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden
des WEBASTO-Werks Schierling
und entsandten ihn in den Gesamtbetriebsrat der weltweiten
WEBASTO AG. Gratulation!

Hans
und Sylvia Gammel (rechts) ermöglichten, dass die Leukämiehilfe
Ostbayern
von der Raiffeisenbank Schierling-Obertraubling
einen Scheck über 5.000 Euro bekommen konnte
Schierling (rb) Mit zahlreichen Veranstaltungen sammelte die Schierlinger Leukämiehilfe in den letzten Jahren Geld um es gezielt Projekten zur Verfügung zu stellen die auf diesem Sektor erfolgreich arbeiten. Mit einer neuen Veranstaltungsidee setzt man heuer diese Sammelaktion fort um die für das Jahr 2009 geplante Typisierungsaktion finanzieren zu können. Eine Hochzeitsmesse am 24. November in der Schierlinger Mehrzweckhalle wird es diesmal sein. In einem Informationsgespräch bei Bürgermeister Gascher gab dieser grünes Licht die Veranstaltung in der MZH abhalten zu dürfen, dabei übernahm das Marktoberhaupt auch die Schirmherrschaft dafür.
Hochzeitsmessen erfreuen sich bundesweit immer größer werdender Beliebtheit. Dabei präsentieren sich Aussteller rund um das Thema Hochzeit wodurch heiratswilligen Paaren, aber auch Hochzeitsgästen, eine Möglichkeit geschaffen wird eine Vielzahl von Anbietern aus der Region persönlich kennen zu lernen und gezielt bestimmte Fragen zu dem Thema beantwortet zu bekommen. Der Vorteil dabei ist auch dass sich hier anwesende Aussteller in ihrer jeweiligen Branche auf das Thema Hochzeit spezialisiert haben, beziehungsweise einen Teil ihrer Arbeit darauf konzentrieren. Unter Federführung der Schierlinger Leukämiehilfe wird heuer am 24. November eine solche Hochzeitsmesse erstmals in Schierling stattfinden. Um einen adäquaten Veranstaltungsort für dieses Vorhaben zu finden stellten die Initiatoren der Leukämiehilfe, Sylvia und Hans Gammel, diese Idee Bürgermeister Gascher vor. Dieser zeigte sich für das Vorhaben sehr aufgeschlossen und sagte seine Unterstützung zu. So wird die Veranstaltung in der Mehrzweckhalle stattfinden und auf die Bitte die Schirmherrschaft bei dieser Veranstaltung zu übernehmen willigte der Bürgermeister ohne Zögern ein. Er sagte dass er diese gerne übernehme weil dabei wiederum der soziale Gedanke im Vordergrund stehe. Zudem sei die Hochzeitsmesse eine weitere Bereicherung für den Schierlinger Veranstaltungskalender. Im weiteren Gespräch sagte der Bürgermeister, dass es ihn schon etwas stolz mache die Initiative Schierlinger Leukämiehilfe in seinem Ort zu haben die seit vielen Jahren ihre Arbeit mit einem ungebrochenen Engagement vorantreibt obwohl, zum Glück aller, kein aktueller Fall im Gemeindebereich vorhanden ist. Gewöhnlicher Weise verlaufen viele solcher Aktionen in der Form dass sie bei auftretenden Fällen aufflammen und dann bald wieder in Vergessenheit geraten, so nicht in Schierling. Gascher nutzte auch die Gelegenheit der Leukämiehilfe zur Verleihung einer Ehrenmedaille durch die Aktion Knochenmarkspende (AKB) Bayern mit Sitz in Gauting zu gratulieren. Diese Medaille wurde dem Verein vor kurzem, für deren herausragende Unterstützungsleistungen im Kampf gegen den Blutkrebs von der AKB verliehen. In diesem Zusammenhang hob er die Familie Gammel hervor die mit ihrer stetigen Einsatzbereitschaft in Sachen Leukämiehilfe einen großen Beitrag zu diesem Erfolg geleistet hat.
Dankend nahm die Familie Gammel diese Glückwünsche und die Zusage der Unterstützung an und sagte dass damit die Rahmenbedingungen nun gesetzt seien und man daran geht Firmen zu finden die bei der Messe ausstellen wollen. Man habe zwar schon einige Anmeldungen aber es solle eine Veranstaltung werden die in allen Belangen einer Hochzeit sowohl Hochzeitspaare als auch Hochzeitgäste informieren soll. Angefangen von der Planungsmöglichkeit seines Festtages über Ausstellung und Vorführung von Bekleidung, Schmuck, Ringe, Frisuren, Kosmetik, Fotografie bis hin zur Geschenkberatung und Anmietung von Brautautos soll alles Wichtige für eine Hochzeit gezeigt werden. Die Messe ähnlich einer Gewerbeschau, nur eben abgestimmt auf einen besonderen Tag im Leben, findet am Samstag den 24. November von 10 Uhr bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle statt. Weiter Informationen erteilt die Leukämiehilfe unter Telefon 09451 / 949050, hier werden auch Anmeldungen von Anbietern entgegengenommen.
(v.li.n.re.)
Hans und Sylvia Gammel informierten Bürgermeister Gascher
im Rathaus über die Planungen des neuerlichen Vorhabens
der Schierlinger Leukämiehilfe.
Redaktion und Bild © Robert Beck - 10. August 2007
Spendable Besucher bei Nostalgierallye
- Ehrenmedaille für Schierlinger Leukämiehilfe
(v.re.n.li.) Manuela Naumann, Sandra Mätzler und Klaus
Herrmann von Head-way Personal aus Regensburg überreichten
einen Scheck über 500 Euro für die Schierlinger
Leukämiehilfe an Hans und Sylvia Gammel. Mit im Bild
MdL Stierstorfer (2.vo.li.)
Sylvia Gammel (li) präsentiert im Beisein von MdL Stierstorfer
die Ehrenmedail-le der AKB die die Leukämiehilfe für
ihre herausragende Unterstützung erhielt.
Das Team der Regionalgeschäftsstelle Beratzhausen der
Deutschen Vermögens-beratung übergibt Sabrina
Gammel (2.vo.li.) die Spende für die Schierlinger Leukämiehilfe
Redaktion und Bild © Robert Beck - 1. Juli 2007
Redaktion und Bild Robert Beck Feb. 2007
Schierlinger Leukämiehilfe hat neuen Internetbetreuer
Schierling (rb) Auch im achten Jahr seines Bestehens hat sich
die Schierlinger Leukämiehilfe wieder einiges vorgenommen um Geld
für den Kampf gegen Leukämie zu sammeln. Viele ehrenamtliche
Helfer konnte die Familie Gammel für diesen Zweck schon gewinnen
die sie bei ihren Aktivitäten immer wieder unterstützen. Neu
im Boot ist seit einigen Tagen Fritz Watter aus Buchhausen er wird in
Zukunft die Internetpräsenz der Leukämiehilfe betreuen und
die Homepage auffrischen. Fritz Watter ist zwar verhältnismäßig
spät in das Medium Computer eingestiegen, beschäftigte sich
aber von Anfang an mit Internet und Gestaltung von Internetauftritten.
Für sich und einige Freunde schuf er Homepages so auch für
seinen Heimatort Buchhausen. Besonders diese Seiten machten von sich
reden und so wurden die Verantwortlichen der Schierlinger Leukämiehilfe
auf ihn aufmerksam. Bei der Übergabe der Provider - Zugangsdaten
steckte man die ungefähre Marschrichtung für die Umgestaltung
des Internetauftritts ab. In den nächsten vier bis fünf Wochen
möchte der neue Webmaster dies vollzogen haben. Bei diesem Gespräch
waren sich alle Beteiligten einig, dass mit diesen Seiten mehr Aufklärungsarbeit
über wirksame Hilfe gegen diese Krankheit geleistet werden muss.
Aus reichlicher Erfahrung wissen die Initiatoren der Leukämiehilfe.
dass in der Bevölkerung viel Unsicherheit über eventuelle
körperliche Schädigung nach einer Typisierung oder Knochenmarkspende
herrscht. Dabei ist dies unbedenklich, bei der Typisierung wird dem
Körper eine relativ kleine Blutmenge entnommen die dann im Labor
einem kleinen DNA Test unterzogen wird. Diese Daten werden gespeichert
und sind weltweit abrufbar. Sollte jemand als geeigneter Spender ausfindig
gemacht werden wird er einer größeren medizinischen Untersuchung
unterzogen. Die Knochenmarkspende kann bei festgestellter gesundheitlicher
Eignung durch zwei unterschiedliche Möglichkeiten geschehen. Bei
der peripheren Blutstammzellenspende gewinnt man die zur Transplantation
benötigten Zellen mit Hilfe eines speziellen Verfahrens aus dem
Blut des Spenders. Hierzu muss dem Körper über einige Tage
ein Medikament zugeführt werden, durch das die Blutstammzellen
aus dem Knochenmark in den Blutkreislauf übertreten (Mobilisation)
und dort mit Hilfe eines Zellseperators gesammelt werden können.
Dies geschieht ambulant, als Nebenwirkungen können dabei Knochen
und Gliederschmerzen, ähnlich wie bei einer Grippe, auftreten.
Neben dieser Methode gibt es auch die Möglichkeit der Knochenmarkentnahme.
Dieser Eingriff erfolgt stationär unter Vollnarkose. Durch mehrere
Einstiche direkt in den Beckenkamm werden dabei bis zu 1000 Milliliter
Knochenmark vermischt mit Blut entnommen. Im Normalfall kann man am
Tag nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen. Als Nebenwirkung können,
neben dem allgemeinen Narkoserisiko, Schmerzen im Bereich der Gesäßmuskulatur
auftreten die einem Muskelkater ähnlich sind. Knochenmark regeneriert
sich innerhalb weniger Tage, so dass es durch die Entnahme zu keiner
gesundheitlichen Beeinträchtigung kommt. In diesem Zusammenhang
wird leider des Öfteren der Begriff "Rückenmark"
genannt, dies ist definitiv falsch und der Eingriff geschieht nicht
an der Wirbelsäule. Das nächste Ziel für die Schierlinger
Leukämiehilfe ist die dritte Typisierungsaktion in Schierling die
im Jahre 2009 durchgeführt werden soll. Dafür wird man wieder
Geld sammeln, dies wird aber nicht einfach mit Hand aufhalten geschehen
sondern man will spendenbereiten Bürgern auch etwas bieten. Momentan
laufen die Jahresplanungen für Veranstaltungen und ein heißes
Eisen ist wieder ein Benefizfußballturnier das diesmal aber in
der Halle stattfinden soll. Für die Organisation hat sich, der
weit über die Grenzen Schierlings hinaus bekannte "Fußballrentner"
Dieter Holzer bereiterklärt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Automobilclub
Schierling, der den Verwaltungsaufwand der Leukämiehilfe trägt,
wird weiter fortgesetzt, denn so ist es möglich dass jeder gesammelte
oder erwirtschaftete Cent dem Kampf gegen Leukämie zu Gute kommt.
Bei der Übergabe der Provider-Zugangsdaten freuten sich
Sabrina Gammel und Fritz Watter auf eine gute Zusammenarbeit.
Bericht und
Bild: Robert Beck 4.Feb®2007