„FC Bayern Fanclub die Fünfte“

so betitelte Hans Gammel, Initiator der Schierlinger Leukämiehilfe, die Spende von 300 Euro des FC Bayern Fanclubs rot-weiß Labertal Schierling an seine Institution. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Bräustüberl am samstagabend übergaben die beiden Vorsitzenden des Fanclubs Hermann Blaimer und Martin Buchstaller das Geld. Der Fanclub ist Veranstalter des Schierlinger Nikolausmarktes und hat es sich an die Fahne geschrieben jedes Jahr den Erlös aus dem, bei dieser Veranstaltung betriebenen Losstand, an soziale Einrichtungen oder Institutionen in der Marktgemeinde zu spenden. Dabei fiel heuer die Wahl zum Wiederholten Male auf die Leukämiehilfe. Vorsitzender Hermann Blaimer erklärte bei der Übergabe, dass man dieses Geld ohne die großzügige Unterstützung durch die Schierlinger Geschäftswelt nicht hätte sammeln können. Deshalb galt sein Dank allen die mit ihren Sachspenden wieder eine stattliche Gewinnpalette für den Losstand geschaffen hatten. Hans Gammel dankte dem Fanclub und sagte dass dies die fünfte Zuwendung sei die die Leukämiehilfe nun von den FC Bayern-Freunden erhielt. Damit seien die „rot-weißen“ absoluter Spitzenreiter unter den Ortsvereinen was man besonders hervorheben sollte. Nach seinen Worten werde die Leukämiehilfe das Geld in den Spartopf geben mit dem man eine weitere Typisierungsaktion in Schierling realisieren will. Wann dies möglich sein werde sei abhängig davon wie schnell man die benötigte Summe sammeln könne. Als größere Veranstaltung wird seitens der Leukämiehilfe momentan ein Benefiz-Fußballspiel im Rahmen des 100 jährigen Gründungsfestes des TV Schierling im Juli nächsten Jahres geplant. –rb-

Hermann Blaimer(re) und Martin Buchstaller (li) übergaben die Spende an Renata und Hans Gammel von der Leukämiehilfe.

Redaktion und Bild: Robert Beck August 2010


Jubilar sammelt Spenden

Hans Weigl senior unterstützt soziale Institutionen

Buchhausen (rb) Einen stattlichen Betrag von jeweils 500 Euro übergab Hans Weigl senior aus Buchhausen am vergangenen Wochenende an die Schierlinger Leukämiehilfe und die Helfer vor Ort des Malteser Hilfsdienstes in Oberdeggenbach. Das Geld sammelte der Senior im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich seines 80. Geburtstages. Er hatte seine Gratulanten gebeten auf Präsente zu verzichten und ihm stattdessen den Gegenwert in Bar zu schenken. Diese zeigten sich sehr einverstanden mit dieser Idee und gaben reichlich, so kam eine stattliche Summe zusammen die der Jubilar auf 1000 Euro aufrundete. Xaver Treintl, Leiter der HvO sowie Sylvia und Michael Gammel, Initiatoren der Schierlinger Leukämiehilfe, sprachen dem Spender großen Dank aus. Alle drei zeigten sich besonders von der Höhe der Spende beeindruckt, weil solch großzügige Zuwendungen von Privatpersonen nach ihren Worten eher selten seien. Xaver Treintl sagte, dass dieses Geld Verwendung in der Beschaffung von medizinischem Verbrauchsmaterial für das Einsatzfahrzeug und auch in den Unterhalt desselbigen, dass Mittlerweilen eine hohe Kilometerleistung am Buckel hat, fließen wird. Als kleines Dankeschön überreichte er dem Gönner eine Malteserkerze. Sylvia Gammel rechnete vor dass mit diesem Geld zwölf Typisierungen für den Kampf gegen Leukämie durchgeführt werden können. So wird die Schierlinger Leukämiehilfe auch nach ihrer erfolgreichen Typisierungsaktion im letzten Jahr weitermachen und wieder Spenden sammeln um in vier bis fünf Jahren neuerlich zu einer Typisierungsaktion aufrufen zu können. „Die Idee schwebte schon lange in meinem Kopf, was sollte ich mit materiellen Geschenken in meinem Alter noch anfangen. Ich verfolge die Arbeit der beiden Institutionen schon immer und bin mir sicher dass ich das Geld in gute Hände gebe wo es zum Nutzen für die Gesundheit anderer Menschen eingesetzt wird. Vielleicht kann ich mit meinem Tun auch andere Leute zu solchem Handeln anregen“, erläuterte Hans Weigl seine Aktion. -rb-

Hans Weigl (2.vo.re) überreichte eine Spende von jeweils 500 Euro an Xaver Treintl (re) und Michael und Sylvia Gammel (li).


Spende


(rb) Einen Betrag von 200 Euro spendete der Radfahrverein Velocipe Schierling am vergangenen Wochenende an die Schierlinger Leukämiehilfe. Im Zuge des Fahrradbasars überreichten die Vorsitzenden Hans Bernhardt junior und Brigitte Baumann das Geld an die Vertreter der Leukämiehilfe, Michael Gammel und des Automobilclubs Schierling Manuel Fernandez. Die Zuwendung soll ein kleines Dankeschön für die miterweilen 20 Jahre andauernde Streckenbetreuung des Automobilclubs und seinen Vorgängerinstitutionen bei den Radfahrtagen des Velocipe – Clubs sein. Da die Schierlinger Leukämiehilfe und der AC Schierling sehr eng kooperieren geht dieses Geld, auch im Sinne des Spenders, dem sozialen Engagement der Leukämiehilfe zu. Wie Michael Gammel erklärte habe man sich nach dem Erfolg der letztjährigen Typisierungsaktion dazu entschlossen, auch eine vierte solche Aktion in Schierling durchzuführen. Deshalb ist man sehr dankbar für solche Spenden und man wird natürlich auch wieder selbst einiges auf die Beine stellen um das dafür nötige Geld zu sammeln. So ist im Rahmen des Gründungsfestes des TV Schierling im nächsten Jahr eine größere Benefizveranstaltung in Planung.

Hans Bernhardt (li) und Brigitte Baumann(re) überreichten die Spende an Michael Gammel (2.vo.li.) und Manuel Fernandez.


Für den Kampf gegen Blutkrebs

Sylvia und Hans Gammel übergeben 6000 Eoro an Leukämiehilfe Ostbayern

Schierling/Regensburg (rb) Eine Spende von 6000 Euro übergaben die Initiatoren der Schierlinger Leukämiehilfe am vergangenen Mittwoch an die Leukämiehilfe Ostbayern. Nach der Abrechnung der Schierlinger Typisierungsaktion im Oktober wurde der Beschluss gefasst das noch vorhandene Geld nicht anzusparen sondern direkt dem Kampf gegen den Blutkrebs zur Verfügung zu stellen. Nachdem man bereits einen Teil an die AKB in Gauting weitergab überraschten Sylvia und Hans Gammel die Mitgliederversammlung der Leukämiehilfe Ostbayern am Uniklinikum in Regensburg mit dieser Scheckübergabe. Der Verein Leukämiehilfe Ostbayern e.V., der aus verschiedenen einzelnen Selbsthilfegruppen und Patientenangehörigeninitiativen entstand ist, wurde im Mai 2000 gegründet. Vereinsziel ist die Verbesserung der Patientenversorgung und die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Leukämie und anderer Tumorerkrankungen. Entsprechend vielfältig ist auch das Spektrum der Arbeit, es reicht von direkter Hilfe für die Patienten über die fachliche Anleitung für Angehörige und Pflegende bis zur Verbesserung der Therapiemöglichkeiten und Unterstützung von Forschungsprojekten. Die Aktivierung der Bevölkerung in Bezug auf Typisierung und Knochenmarkspende gehört ebenso dazu wie die Bereitstellung von bezahlbaren Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige, die "ihre" Patienten während des langwierigen Klinikaufenthalts nicht allein lassen möchten. Bei der Scheckübergabe an den Vorsitzenden der Leukämiehilfe Ostbayern, Professor Dr. Reinhard Andreesen, stellte Hans Gammel den Versammlungsbesuchern kurz die Entstehungsgeschichte und Arbeit der Schierlinger Leukämiehilfe vor und sagte dass er diese 6000 Euro gerne überreiche weil beide Institutionen eine gute Zusammenarbeit pflegen. Dies bestätigte auch Professor Andreesen, er erinnerte daran dass die Schierlinger Leukämiehilfe schon mehrmals seine Institution unterstützte, so auch gleich in den Gründertagen wo sie mit einer Spende von 18.000 D-Mark „sozusagen den finanziellen Startschuss für die Leukämiehilfe Ostbayern gab“. „Spenden bringen Freude und Spaß, weil wir direkt an den Patienten sehen was wir mit diesem Geld Gutes tun“, so der Professor.


Den symbolischen Scheck nahmen Professor Dr. Reinhard Andreesen (re) und Professor Dr. Ernst Holler (li) von Sylvia und Hans Gammel entgegen.


Leukämiehilfe überspringt die 100.000 Euro Marke


Geldübergabe an Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern

Schierling (rb) Durchschnittlich 10.000 Euro pro Jahr an Spendengeldern sammelte die Schierlinger Leukämiehilfe in den zehn Jahre ihres Bestehens, eine Überweisung vor wenigen Tagen auf das Spendenkonto knackte die Marke von 100.000 Euro. Nach der Abrechnung der Typisierungsaktion im Oktober entschied man sich vorhandenes Geld nicht anzusparen sondern wieder direkt dem Kampf gegen den Blutkrebs zur Verfügung zu stellen. So besuchten die Initiatoren der im Oktober stattgefundenen Typisierungsaktion am vergangenen Dienstag die Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) in Gauting und übergaben 20.000 Euro.

Empfangen wurde die Delegation vom Geschäftsführer der Stammzellbank, Dr. Hans Knabe sowie von Frau Verena Spitzer und Frau Manuela Ortmann, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Aktionsorganisation in der Stiftung AKB. Im Gespräch stellte Hans Gammel die Entstehung und Arbeit der Schierlinger Leukämiehilfe vor und zeigte auf wohin das gesammelte Geld der letzten zehn Jahre gegeben wurde. Gammel betonte ausdrücklich dass diese Erfolgsgeschichte nicht von wenigen sondern von ganz vielen Leuten geschrieben wurde. So sei dies nur durch die großzügige Spendenbereitschaft von Vereinen, Institutionen und der Bürgerschaft sowie den unzähligen freiwilligen Helfern bei Benefiz- und Typisierungsveranstaltungen möglich geworden. Dr. Hans Knabe umriss kurz die Arbeit und vor allem die gesteckten Ziele der Stiftung, so seien die wichtigsten Projekte neben der Weiterentwicklung der eigentlichen Spenderdatei der Aufbau eines Suchzentrums, einer Herstellungseinheit sowie der ersten und einzigen, rein gemeinnützigen Nabelschnurblutbank in Bayern. Welche Wertschätzung die AKB der Arbeit der Schierlinger Leukämiehilfe entgegenbringt zeigt die Tatsache, dass zu dieser Scheckübergabe auch eine große Münchner Tageszeitung eingeladen wurde die über das außergewöhnliche Engagement der Schierlinger Leukämiehilfe berichten soll. Dr. Hans Knabe erklärte, dass es keinesfalls selbstverständlich sei dass eine Aktion so lange Bestand habe, meist flammen solche Aktivitäten im Vereins- oder Freundeskreis auf wenn ein Mensch akut an Leukämie erkrankt, dann wird eine Typisierung durchgeführt und die Tätigkeit wird eingestellt „Stetiges Engagement über einen solch langen Zeitraum wie es die Schierlinger Leukämiehilfe an den Tag legt ist für Bayern beispielgebend, ihre Arbeit ist ein großer Gewinn für den Kampf gegen Blutkrebs und ich würde mir mehr solche „Schierlinger“ wünschen“, so der Geschäftsführer. Wie wichtig solche Spenden für die AKB sind erläuterte Dr. Hans Knabe mit der Darstellung welche Kosten für eine Komplettypisierung anfallen. „Es ist ja nicht abgetan mit der ersten Typisierung, hier wird nur ein Grobmerkmal bestimmt, damit es aber zur Knochenmarkspende kommen kann müssen Spender voll ausgetestet werden und dies kostet dann etwa 1000 Euro die wir tragen müssen. Zudem geht häufig kostbare Zeit für die Patienten verloren, wenn unvollständig untersuchten Spender erst im Rahmen der gezielten Spendersuche vollständig ausgetestet werden müssen. Ein Ziel der Stiftung AKB ist es daher, möglichst viele Spender bereits vollständig auszutesten, um so die Wartezeiten für die Patienten zu verkürzen. Leider fehlen uns hierfür häufig die finanziellen Mittel und so sind wir auf Spenden angewiesen. Erst wenn nach den Merkmalbestimmungen ein Spender gefunden ist werden die weiteren Kosten der Stammzellenübertragung die für die Spender anfallen von den Krankenkassen übernommen. Darum sind wir natürlich froh über die Zusammenarbeit mit der Schierlinger Leukämiehilfe“.



Gauting (v.li.n.re.)Manuela Ortmann, Dr. Hans Knabe und Verena Spitzer von der AKB nahmen den symbolischen Scheck von Hans und Sylvia Gammel, Manuel Fernandez und Robert Heindl entgegen.


Die Initiatoren sagen Danke


Seit zehn Jahren führt die Schierlinger Leukämiehilfe einen engagierten Kampf gegen den Blutkrebs. Die Initiative geht zurück auf den damals an Leukämie erkrankten Georg Schäfer aus Eggmühl, er setzte all seine Kraft ein um Menschen zu helfen die das gleiche Schicksal zu tragen hatten wie er selbst. Viele freiwillige Helfer stellten damals eine Typisierungsaktion auf die Beine für die man erstmals Geld sammeln musste. Mit Benefizveranstaltungen und Spendenaufrufen konnte man einiges anhäufen um viele Blutproben typisieren lassen zu können. Dass aus dieser einmalig geplanten Aktion ein solcher Dauerbrenner wird wie es die Schierlinger Leukämiehilfe heute ist daran hat damals niemand geglaubt, aus einer Sonnenblume wurde ein ganzes Sonnenblumenfeld. Das Vermächtnis von Georg Schäfer führen wir nun ins elfte Jahr und vor uns steht die dritte Typisierungsaktion in Schierling. Die Lorbeeren dieser Erfolgsgeschichte gebühren aber nicht nur uns, den Initiatoren, sondern allen die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben. Was hätten wir erreichen können ohne die tatkräftige Unterstützung der Vereine, Firmen und Bürgerschaft des Marktes und der umliegenden Gemeinden. Großen Anteil haben auch die vielen freiwilligen Helfer die dann parat standen wenn es darum ging Veranstaltungen abzuwickeln. Deshalb gilt unser Dank allen die uns in den letzten zehn Jahren unterstützten, in welcher Weise auch immer. Eine Anerkennung dieser Arbeit wäre es für alle wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger am 18. Oktober typisieren lassen würden. Die Schierlinger Leukämiehilfe wird auch nach dieser Aktion seine Bemühungen im Kampf gegen Leukämie fortsetzen und das Vermächtnis von Georg Schäfer weitertragen.

Sylvia und Hans Gammel


Schierlinger Leukämiehilfe organisiert dritte Typisierung

Infoveranstaltung

Aktionsflyer

zu den Berichten


1300 Euro für Typisierung.

Die stattliche Summe von 1300 Euro spendete Globus Neutraubling der Schierlinger Leukämiehilfe für die Typisierungsaktion am 18. Oktober diesen Jahres. Die Zuwendung teilt sich in 1000 Euro Bargeld, was die Kosten für die Typisierung von 25 Blutproben aufwiegt, und 300 Euro als Sachspenden die ebenfalls in der Typisierungsaktion Verwendung finden werden. Den symbolischen Scheck überreichte der Geschäftsleiter von Globus Neutraubling, Reiner Debernitz am vergangenen Freitag an die Initiatoren der Schierlinger Leukämiehilfe Sylvia und Hans Gammel. Den Kontakt hatte Robert Heindl, Schirmherr der diesjährigen Typisierungsaktion hergestellt, er arbeitet bei Globus als Bäcker- und Konditormeister. Hans Gammel dankte im Namen der Leukämiehilfe und stellte dem Gönner die Arbeit seiner Institution in einem kurzen Abriss vor. Dabei erläuterte er was in den letzten Jahren im Kampf gegen diese Krankheit alles durch privates Engagement vieler freiwilliger Helfer erreicht werden konnte und welchen Institutionen die Schierlinger Leukämiehilfe im Kampf gegen den Blutkrebs unterstützen konnte. Reiner Debernitz sagte dass seine Firma natürlich oft auf Sponsoring irgendwelcher Projekte angesprochen werde und hier jährlich auch einiges an Geld fließe. Dabei gebe er als Geschäftsleiter solche Spenden ausnahmslos in Richtung soziales Engagement und bedürftiger Menschen. So habe er natürlich die ihm von Robert Heindl übergebenen Unterlagen genau betrachtet und in einem weiteren Gespräch mit seinem Mitarbeiter die Erkenntnis gewonnen mit der Spende am richtigen Ort zu helfen. Weiter bot Reiner Debernitz der Leukämiehilfe an in seiner Einkaufspassage mit einem Infostand für diese Aktion zu werben.

Geschäftsleiter Reiner Debernitz (2.vo.re) überreichte die Spende an Hans und Sylvia Gammel (li)
und Schirmherr Robert Heindl (re), darüber freute sich auch Enkel Maximilian Gammel


1710,- Euro für die Leukämiehilfe

Gammel: "Von euch kann man sich eine Scheibe abschneiden"

Schierling (ab) Das hat getroffen und umgehauen. Die Landfrauen haben doch tatsächlich mit ihrem Kaffeenachmittag über 1700,- Euro zusammen bekommen. "Das hat uns selber überrascht", erzählte Heidi Höglmeier. Von einer sehr großen Solidarität wird berichtet. Johann Gammel, Vorsitzender der Leukämiehilfe Schierling ist ebenso beeindruckt und lobt "Von euch kann man sich eine Scheibe abschneiden, so wie ihr zusammenhaltet."
"Da können wir doch helfen", stand am Anfang der Aktion im Raum, als man von einer Leukämieerkrankung im Raum Schierling erfuhr. Die Ortsbäuerinnen setzten sich zusammen und überlegten, mit welcher Aktion, wohl Geld in die Kasse der Leukämiehilfe fließen könnte. Schließlich entschied man sich für einen Kaffeenachmittag. "Wir waren es nicht allein", erzählen die Ortsbäuerinnen immer wieder, "von Anfang an, hatten wir großen Rückhalt bei allen Landfrauen." So habe, als der Termin feststand wirklich jede versucht, Kuchen zu organisieren oder im Kaffeenachmittag mitgeholfen. "Der große Zusammenhalt war beeindruckend" erzählt auch die Kreisbäuerin Rita Blüml. Dazu kam die große Unterstützung in der Bevölkerung. Es wurde mit etwa 50 bis 60 Besuchern gerechnet, tatsächlich kamen mehr als die doppelte Anzahl. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Betrag von 1710,- Euro für die Leukämiehilfe zusammen kam. "Es waren auch viele Leute dabei, die auch noch Geld spendeten", erzählen die Bäuerinnen. Stolz können sie nun den Betrag an Johann Gammel und seiner Tochter Sabrina, die sich ebenfalls ehrenamtlich in der Leukämiehilfe engagiert übergeben. Diese freuen sich und sind auch von der Ehrlichkeit und Herzlichkeit der Landfrauen beeindruckt. "Diese Spendenübergabe, wird uns besonders in Erinnerung bleiben."
Die nächste Typisierungsaktion findet dieses Jahr am 18. Oktober in Schierling statt. Robert Heindl, der im August letzten Jahres selbst Knochenmark spendete, übernimmt die Schirmherrschaft. Typisieren lassen können sich Erwachsene von 18 bis 45 Jahren. Johann Gammel warb dafür, wenn noch nicht geschehen, sich diesen 18. Oktober in Schierling für eine Typisierung vorzumerken, 550 Menschen seien in Schierling bereits typisiert worden. Je mehr es sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem Krankheitsfall auf passendes Knochenmark zurückgreifen zu können. Und treffen kann es schließlich ja jeden.

1710 Euro übergaben die Landfrauen Johann Gammel für die Typisierungsaktion der Leukämiehilfe
Die Ortsbäuerinnen vlnr. Lisa Blümel, Ottilie Bauer, Rita Blüml, Sabrina Gammel, Johann Gammel, Rita Zeilhofer, Heidi Hoglmeier, Edeltraud Steinberger, Robert Heindl, Rosi Vierkant, Hildegard Weigl, Rosi Butz


"Da wollen wir helfen"

Ortsbäuerinnen organisierten Kaffeenachmittag zugunsten der Leukämiehilfe

Schierling (ab) Gesteckt voll war der Pfarrsaal des katholischen Pfarrheims am Samstagnachmittag. Die Ortsbäuerinnen aus Schierling und Umgebung freuten sich darüber. Sie hatten zu einem Kaffeenachmittag zugunsten der Leukämiehilfe eingeladen und auf guten Besuch gehofft. Dass gleich über 150 Gäste kommen würden, freute sie natürlich besonders.
"Es ist schön zu sehen, dass die Bevölkerung die Aktion so unterstützt", erzählt Heidi Höglmeier, Ortsbäuerin aus Schierling. Zusammen mit den Ortsbäuerinnen aus der Umgebung haben sie gemeinsam den Kaffeenachmittag organisiert. Eine Leukämieerkrankung im Gemeindebereich gab den Anstoß dazu. "Wenn man weiß, dass die Chancen zu helfen größer werden, wenn sich möglichst viele Menschen typisieren lassen, muss man dies doch unterstützen", sind sie sich einig. Da die Typisierung auch immer eine Menge Geld verschlingt, hofft man mit den Einnahmen aus diesem Nachmittag diese Aktion etwas unterstützen zu können. Johann und Sylvia Gammel, die die Schierlinger Leukämiehilfe vor zehn Jahren ins Leben gerufen haben, haben die nächste Typisierungsaktion für den 18. Oktober organisiert. Beide waren auch am Kaffeenachmittag anwesend und Johann Gammel stellte rückblickartig die Aktionen des Leukämiehilfevereins in den letzten zehn Jahren anhand einer Bildershow vor. Typisieren lassen können sie alle Erwachsene zwischen 18 und 45 Jahren. Johann Gammel warb dafür, wenn noch nicht geschehen, sich diesen 18. Oktober in Schierling für eine Typisierung vorzumerken, 550 Menschen seien in Schierling bereits typisiert worden. Je mehr es sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem Krankheitsfall auf passendes Knochenmark zurückgreifen zu können.
Genau dies war auch die Absicht der Ortsbäuerinnen. Möglichst viele sollen von der Aktion erfahren und möglichst viel Geld soll zusammen kommen, um jede Typisierung bezahlen zu können. So hatten sich alle für diesen Kaffeenachmittag mächtig ins Zeug gelegt. Über 60 Kuchen wurden angeliefert, die dann natürlich auch reißenden Absatz fanden. Denn auch für die vielen Besucher war klar, dass man solche Aktionen gerne unterstützt. Und weil man gerne hilft, strickte eine Bäuerin sogar kleine Säuglingssöckchen und bot sie zum Verkauf. Eine nette Geste der Unterstützung.

Am Kaffeenachmittag fand man wenige Männer. Einer der Ausnahmen war Robert Heindl. Er freute sich über den guten Zuspruch persönlich, denn er hat schon einmal Knochenmark gespendet und wird für die Aktion am 18. Oktober die Schirmherrschaft übernehmen. "Ich finde es gut, wenn man jemand helfen kann. Die Knochenmarkspende war auch überhaupt nicht schlimm. Ich ließ mich bereits 1999 bei der ersten Typisierungsaktion in die Datenbank aufnehmen. Im letzten Frühjahr wurde ich dann angeschrieben. Die Entnahme fand am 11. August statt. Ich erhielt eine Vollnarkose und dann wurde mir aus einem Knochen im Beckenbereich etwa 1000 ml Knochenmark entnommen. Innerhalb 48 Stunden muss dies dann gereinigt und aufbereitet beim Empfänger sein. Am folgenden Tag nach der Entnahme wurde ich schon wieder vom Krankenhaus entlassen und wieder am darauf folgenden Tag war ich wieder in der Arbeit. Es ist überhaupt nicht schlimm und ich würde es jederzeit wieder machen. Wenn man Leben retten kann, ist das doch selbstverständlich."


Ortsbäuerin Heidi Höglmeier mit Robert Heindl und dem Ehepaar Sylvia und Johann Gammel.


500 Euro für die Leukämiehilfe -300 Euro fürs Pfarrheim

Eltern- Kind-Gruppen spenden Erlös aus Basar

Schierling (ab) Der Herbstbasar der Eltern-Kind-Gruppen war wieder ein voller Erfolg. Über 2500 Artikel sind da im September verkauft worden. Dass dahinter viel Arbeit steckt versteht sich von selbst. Es hat sich gelohnt. Stets werden die Erlöse aus den Basaren an soziale und gemeinnützige Gemeinschaften gespendet. So erhielt die Pfarrei für die stete Benutzung des Pfarrheims einen Beitrag von 300 Euro. Pfarrer Josef Helm bedankte sich sehr dafür und freute sich zugleich, dass die Mutter-Kind-Gruppen dazu beitragen, das Pfarrheim mit Leben zu füllen. 500 Euro wurden für die Leukämiehilfe Schierling zur Verfügung gestellt. Hans Gammel, der zusammen mit seiner Frau Sylvia die Leukämiehilfe leitet, bedankte sich im Namen aller Betroffenen. Leukämie ist eine der wenigen Krankheiten, die die Gesunden aktiv durch einen kleinen körperlichen Eingriff, nämlich einer Spende von gesunden Blutstammzellen bekämpfen können. Dazu ist nötig, dass sich möglichst viele Menschen typisieren lassen, um bei Bedarf die passenden Blutstammzellen für einen Patienten bereit zu haben. Familie Gammel hat in Schierling bereits 1999 und 2004 eine Typisierungsaktion organisiert. Für 2009 ist eine weitere Aktion geplant. Es werden dazu etwa 15.000 Euro benötigt. Hans Gammel ist zuversichtlich, diese Aktion durchführen zu können. Die Mutter-Kind-Gruppen wollen dazu ihren Beitrag leisten und spendeten gerne 500 Euro.
Für das Frühjahr ist im Übrigen die Gründung einer neuen Gruppe geplant. "Wir haben bereits vier Kinder mit ihren Müttern auf der Warteliste und benötigen noch etwas fünf Kinder, damit eine neue Gruppe aufgemacht werden kann", erklärt Michaela Berger aus dem Leiterteam dieser Einrichtung. Die Kinder passen bis zu einem Alter von etwas drei Jahren in solch eine Gruppe. "Sinn dieser Gruppen ist vor allem die Knüpfung von sozialen Kontakten, sowohl der Kinder, als auch der Eltern und der Aufbau eines sozialen Netzes", erklärt Berger. Hinzu komme, dass Probleme bezüglich der Kinder in der Gruppe einfacher ausgetauscht werden können und schwierige Situationen gemeinsam leichter zu bewältigen sind. Daneben werden Spielanregungen und Bastelangebote mit den Kindern gegeben. Wer Interesse hat, kann sich bei jeder Gruppenleiterin speziell auch bei Berger 941205 oder Carolin Gascher 4252 melden.



Musikförderverein spendet an Leukämiehilfe

565 Euro Erlös aus Sitzweil

Schierling (ab) Der Erlös der alljährlich vom Musikförderverein veranstalteten Sitzweil geht stets an ein soziales Projekt aus der Ortschaft. Die diesjährige Sitzweil in Allersdorf war wie jedes Jahr wieder sehr gut besucht. Der Besuch selbst ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Es muss den Besuchern sehr gut gefallen haben, kam doch ein Erlös von 565 Euro zusammen. Im Funkerstüberl in Wahlsdorf nun wurde der Erlös an Johann Gammel für die Leukämiehilfe Schierling übergeben. Dies freute Johann Gammle besonders, da er doch just in diesem Haus, der ehemaligen Huberwirtschaft das Licht der Welt erblickt hat. Die Leukämiehilfe wurde am 13. Juni 1999 durch Georg Schäfer, der selbst an Leukämie erkrankt war und mittlerweile verstorben ist, und der Familie Sylvia und Johann Gammel ins Leben gerufen. Leukämie ist eine der wenigen Krankheiten, die die Gesunden aktiv durch einen kleinen körperlichen Eingriff, nämlich einer Spende von gesunden Blutstammzellen bekämpfen können. Dazu ist nötig, dass sich möglichst viele Menschen typisieren lassen, um bei Bedarf die passenden Blutstammzellen für einen Patienten bereit zu haben. Familie Gammel hat in Schierling bereits 1999 und 2004 eine Typisierungsaktion organisiert. Für 2009 ist eine weitere Aktion geplant. Es werden dazu etwa 15.000 Euro benötigt. Johann Gammel weist schon jetzt darauf hin, dass nur Personen zwischen 18 und 45 Jahren typisiert werden und hofft auf einen regen Zulauf. Dieses Engagement überzeugte natürlich auch den Musikförderverein und Vorsitzende Veronika Polster freute sich, diesen, wirklich lebensrettenden Einsatz mit dem Erlös unterstützen zu können.

Traudl Polster (Schriftführerin des Musikfördervereins), Johann Gammel und Melanie Gammel


Weihnachtskrippe brachte 350 Euro zu Gunsten der Leukämiehilfe.

Erich Lehner aus Schierling ist der glückliche Gewinner der Weihnachtskrippe die zu Gunsten der Schierlinger Leukämiehilfe verlost wurde. Drei Wochen lief die Aktion in den Räumen der Marienapotheke in Schierling bei der sich Interessenten gegen eine Einlage von fünf Euro ihre Gewinnoption sichern konnten. Die Krippe stammt aus der Werkstatt von Krippenbastler Norbert Strohmeier aus Unterdeggenbach, er hatte das Prachtstück der Schierlinger Leukämiehilfe geschenkt. Bei der Ziehung des Gewinners am Vortag von Heiligabend zeigten sich die Initiatoren der Leukämiehilfe, Sylvia und Hans Gammel überrascht über den Erlös und sagten dass damit ihre Erwartungen um einiges übertroffen wurden. Insgesamt ging bei der Losaktion eine Summe von 306,47 Euro ein, die schließlich vom Automobilclub Schierling auf 350 Euro aufgestockt wurde. Der Dank von Sylvia und Hans Gammel galt nochmals dem Spender Norbert Strohmeier und Apothekerin Maria Sendtner die sich nach Anfrage sofort bereit erklärt hatte die Krippe in ihrem Verkaufsraum auszustellen und die Losaktion durchzuführen. Nach der Ziehung am Dienstagnachmittag durch Glücksfee Eva Sendtner konnte auch der Gewinner gleich erreicht werden um ihm die Krippe noch rechtzeitig zum Aufstellen unterm Christbaum auszuhändigen. –rb-

Das Bild zeigt (stehend v.li.n.re.) die Initiatoren der Schierlinger Leukämiehilfe Hans und Sylvia Gammel, (sitzend v.li.n.re.) Krippenspender Norbert Strohmeier, Gewinner Erich Lehner, Apothekerin Maria Sendtner und Glücksfee Eva Sendtner.

Redaktion und Bild: Robert Beck Dezember 2008


Krippe für Typisierungsaktion.

Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk erhielt die Schierlinger Leukämiehilfe am vergangenen Montag von Norbert Strohmeier aus Unterdeggenbach. Der über die Grenzen des Marktes hinaus bekannte Krippenbastler spendete der Leukämiehilfe zum zweiten Mal eine Weihnachtskrippe die nun zu Gunsten der am 18. Oktober 2009 stattfindenden Typisierungsaktion verlost wird. Die Krippe hat einen Wert von 200 Euro und wurde vom Erbauer in etwa 35 Arbeitsstunden akribischer Feinarbeit geschaffen. Die Größe wurde bewusst gewählt damit sie ihren Platz da einnehmen kann wo sie eigentlich hingehört, unter den Weihnachtsbaum. Ab morgigen Donnerstag wird das Schmuckstück in der Marienapotheke in Schierling zu sehen sein, hier werden auch die Lose verkauft. Für fünf Euro Einsatz können sich Interessenten eine Gewinnoption sichern und ihre Adresse, am besten mit Telefonnummer, hinterlassen. Die Ermittlung der Gewinnerin oder des Gewinners findet am Dienstag, 23. Dezember um 16 Uhr statt. –rb-

Bereits zum zweiten Mal spendet Krippenbauer Norbert Strohmeier (re) der Schierlinger Leukämiehilfe eine Weihnachtskrippe die Initiator Hans Gammel dankend entgegennahm

Redaktion und Bild © Robert Beck - 6. Dezember 2008


„Hochzeitsmesse ist Bereicherung für den Veranstaltungskalender“
Zuspruch übertrifft Erwartungen – Stattliche Summe für Leukämiehilfe

Schierling. (rb) Es war ein Wagnis und es wurde ein Erfolg, die erste Schierlinger Hochzeitsmesse am vergangenen Samstag. Die Vielfalt des Angebotes gepaart mit Modenschauen und einem perfekt inszenierten Rahmenprogramm kam nicht nur bei den Besuchern sondern auch den Ausstellern sehr gut an. Was vom sozialen Sektor her gesehen sicherlich alle freut ist die Tatsache, dass die Veranstaltung 2162 Euro zu Gunsten der Schierlinger Leukämiehilfe einbrachte bei der dieses Geld sinnvolle Verwendung im Kampf gegen den Blutkrebs finden wird.
Die Aussteller verliehen mit ihren liebevoll dekorierten Messeständen der Mehrzweckhalle ein wundervolles Hochzeitsambiente. Trotz eines steten Kommens und Gehens versprühte die Messe ein angenehm familiäres Flair. Offiziell eröffnet wurde die Veranstaltung von Bürgermeister Otto Gascher der auch als Schirmherr wirkte. Dass Heiraten im Trend liegt, wie Medien immer wieder behaupten, konnte der Bürgermeister in seinem Grußwort nicht bestätigen. Er bedauerte etwas die Tatsache, dass im laufenden Jahr am hiesigen Standesamt bis dato nur 19 Trauungen zu verzeichnen sind. Gascher brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Leukämiehilfe mit dieser Hochzeitsmesse den Veranstaltungskalender des Marktes bereichert. Sein Dank galt der Familie Gammel die diese Initiative mit ungebrochenem Eifer vorantreibt und wünschte der Veranstaltung einen guten Besuch. Den ganzen Tag über herrschte dann auch ein reges Treiben an den Ständen der Anbieter. Damit der schönste Tag im Leben auch in perfekter, professioneller Qualität im Bild festgehalten wird boten ein Fotostudio und ein Videounternehmen ihre Dienste an. Interesse weckten die Stände einer Friseurin die live Frisuren gestaltete und eines Stylistenteams das zeigte was beim Schminken angesagt ist. Am Stand des Floristen gab es vielfältige Möglichkeiten zur Blumendekoration zu sehen und interessierte Besucherinnen konnten schon mal mit dem Brautstrauß Probe laufen. Weitere Geschäfte zeigten Varianten an passenden Schmuck für den großen Tag oder auch das ideale Geschenk und die perfekte Dekoration für die unterschiedlichen Stationen eines Hochzeitstages. Mitarbeiter des Schierlinger Standesamtes berieten Heiratswillige zu rechtlichen Fragen bei einer Eheschließung und vor der Halle zeigten Anbieter Brautautos vom Oldtimer bis zum Sportflitzer. Viele Interessierte fanden sich zu den Modeschauen am großen Laufsteg ein. Präsentiert wurden hier die Träume in Weiß sowie Mode für den Bräutigam, aber auch elegante junge Mode für Sie und Ihn. Was bei den Besuchern auch gut ankam war das sich die Anbieter hier nicht auf Idealmaße beschränkten sondern für jede Kleidergröße etwas zeigten. Auch das Rahmenprogramm kam bei Besuchern und Ausstellern gut an, hier unterhielt das Duo „Takt foll“ mit zum Anlass passender Musik und die Tanzsportabteilung des TV Schierling „Hot Legs“ zeigte Auszüge aus seinem Showprogramm. Auf die Frage ob sie denn bei einer zweiten Schierlinger Hochzeitsmesse ebenfalls ausstellen würden waren sich alle Anbieter einig wieder mit dabei sein zu wollen.

Bilder:


Bürgermeister Gascher (li) bekam von Hans Gammel den symbolischen Schirm überreicht.


Träume in Weiß und Mode für Ihn zeigten gezeigt von Laienmodels


Ein passender Schuh gehört natürlich zum Festtag


Beratung und Probefrisur gab’s am Stand der Friseurin


Die Stylistin zeigte was zum jeweiligen Typ passt und schminkte schon mal probehalber


Auch für Begleitkinder wurde eine Kleiderauswahl vorgestellt


Dicht umlagert war der Laufsteg bei den Vorführungen

 

Vorbericht Hochzeitsmesse
Hochzeitsmesse 2007
Firmen, die bei der Hochzeitsmesse 2007 teilnehmen
Die Veranstalltung Hochzeitsmesse
Bildergalerie HZ-Messe Weil
Bildergalerie HZ-Messe 07-Ka

 

 

 

 


Redaktion und Bild © Robert Beck


Spende

(rb) Das sie nicht nur einen grünen Daumen hat, sondern auch ein Herz für kranke Menschen beweist die Firma „Gartengestaltung Reif“ aus Schierling.

Während des Schierlinger Herbstmarktes vor zwei Wochen hatten der Familienbetrieb anlässlich seines 15 jährigen Betriebsjubiläums an ihrem Marktstand auch eine Tombola veranstaltet dessen Erlös man nun an die Leukämiehilfe spendet. Die Sachpreise für diese Tombola in Form von Blumen, Pflanzen und sonstige Utensilien zum Bearbeiten und Schmücken von Gärten wurden von der Firma Reif zur Verfügung gestellt und über die Zulieferfirmen organisiert. So entstand eine aüsserst attraktive Gewinnpalette mit 400 Sachpreisen für diese Aktion. Nach dem Kassensturz befanden sich 547 Euro im Topf den die Firmeninhaber Gerhard und Martina Reif auf die runde Summe von 600 Euro aufstockten. Am gestrigen Freitag überreichte nun die Familie Reif auf ihrem Betriebsgelände in der Waldstrasse den symbolischen Scheck an die Initiatoren der Schierlinger Leukämiehilfe. Sabrina Gammel nahm diesen entgegen, bedankte sich herzlich für diese überaus großzügige Zuwendung und sagte dass dieses Geld wieder einen großen Pflasterstein auf dem Weg zu der für 2009 in Schierling geplanten Typisierungsaktion bedeutet. In einem kurzen Abriss erläuterte sie den Spendern was in den letzten Jahren im Kampf gegen diese Krankheit alles durch privates Engagement erreicht werden konnte und mit welchen Institutionen die Schierlinger Leukämiehilfe eng zusammenarbeitet. So wurden erst vor kurzem wieder eine Personen, die sich beim letzten Mal in Schierling typisieren lies von der Datenbank in Gauting angeschrieben, sich für eine Knochenmarkspende weiter testen zu lassen. Sabrina Gammel hegte die Hoffnung dass sich bei der neuerlichen Typisierung 2009 besonders junge Menschen beteiligen da wegen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen das Alter für die Knochenmarkspende nach unten geschraubt wurde. Martina Reif schilderte die Beweggründe von sich und ihrem Mann warum man sich mit dieser Aktion zu Gunsten der Leukämiehilfe engagierte. Nicht zuletzt basiere dies darauf, dass dies eine örtliche Initiative ist bei der man genau verfolgen kann wie die Spenden verwertet werden.

Reif Martina Reif (re) überreichte auf dem Firmengelände
den Betrag an Sabrina Gammel von der Schierlinger Leukämiehilfe.

Redaktion und Bild © Robert Beck - September 2007


Hilfe mit Kopf und Herz

Hans und Sylvia Gammel sammelten bereits 80.000 Euro für die Leukämiehilfe

SCHIERLING. „Uns geht es gut und andere können Hilfe brauchen!“ Das ist der Grundgedanke, der die Familie Gammel immer wieder zum ehrenamtlichen Engagement bewegt. Für die Leukämiehilfe konnten aufgrund der von den Gammels eingefädelten Aktionen bereits rund 80.000 Euro zusammengetragen werden.

Bei Hans Gammel hat alles vor etwa zwanzig Jahren begonnen. Er war ein Mitbegründer des Automobilclubs Schierling. Dieser organisierte zehn Mal das Trabi-Treffen im Freizeitzentrum Schierling. Und immer gab es einen finanziellen Erlös. Meist fanden Hans und Sylvia Gammel prominente Unterstützer als Schirmherrn.

Viel Prominenz
Die bayerische Staatsregierung wurde auf die Aktionen aufmerksam. Der damalige bayerische Wirtschaftsminister Otto Wiesheu, die Staatssekretäre Hans Spitzner, Georg Schmid und Erika Görlitz sowie Landtagsvizepräsidentin Barbara Stamm, MdB Maria Eichhorn und Landrat Herbert Mirbeth kamen persönlich nach Schierling. Sie haben damit ebenso ihren Anteil am großartigen Erfolg.

Fehlende Knochenmarkspender
Die Sensibilisierung für die Leukämiekranken kam durch den Kontakt mit dem Eggmühler Georg Schäfer. Er war Betroffener und im Wertstoffhof beschäftigt. Sylvia Gammel als seine Kollegin wurde so auf das Problem der fehlenden Knochenmarkspender aufmerksam. Nach dem Trabi-Treffen war an eine einmalige Spende gedacht. Doch es kam ganz anders.

Große Erlöse
Georg Schäfer ließ nicht locker und die Gammels ließen sich ergreifen von der Notwendigkeit der Hilfe. Zwei Benefiz-Fußballspiele wurden organisier. „Mit einem Erlös von 14.179 Euro beim Spiel der ‚Halleluja-Kickers’ gegen das Antenne-Bayern-Team konnten wir das größte Einzelergebnis erzielen!“, strahlt Hans Gammel noch heute. Georg Schäfer konnte die heimtückische Krankheit leider nicht besiegen.

550 Leute typisiert
Zwei Knochenmarkt-Typisierungsaktionen haben in der Zwischenzeit in Schierling stattgefunden. 550 Personen konnten aufgrund der Aktionen Gammels und seiner Freunde typisiert werden. Sie stehen als potenzielle Lebensretter zur Verfügung. Und noch heute spielt der Automobilclub Schierling eine entscheidende Rolle. „Sämtliche Unkosten der Leukämiehilfe werden aus dieser Kasse bestritten“, stellt Sylvia Gammel fest, und deshalb könnte jeder gespendet Euro zu einhundert Prozent den Kranken zur Verfügung gestellt werden.

Demnächst Hochzeitsmesse
Das beispielhafte Engagement sprach sich in ganz Bayern herum. Von der „Aktion Knochenmarkspende Bayern“ gab es eine Medaille für die beachtliche und kontinuierliche Hilfe. Schierling sei ein wichtiger Stützpunkt, heißt es dort. Auch Tochter Sabrina ist  bereits eingestiegen. Sie hilft tatkräftig mit, dass die erste Hochzeitsmesse der Leukämiehilfe in der Mehrzweckhalle am 24. November zu einem organisatorischen, inhaltlichen und auch finanziellen Erfolg wird.

Belohnter Einsatz
Dass sich Hans Gammel für andere Menschen einsetzt, hat sich auch bei seinen Arbeitskollegen herumgesprochen. Sie wählten ihn zum stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden des WEBASTO-Werks Schierling und entsandten ihn in den Gesamtbetriebsrat der weltweiten WEBASTO AG. Gratulation!

Hans und Sylvia Gammel (rechts) ermöglichten, dass die Leukämiehilfe Ostbayern
von der Raiffeisenbank Schierling-Obertraubling einen Scheck über 5.000 Euro bekommen konnte

Redaktion und Bild © Fritz Wallner - September 2007


Schierlinger Leukämiehilfe organisiert Hochzeitsmesse
Weiter großes Engagement der Initiative im Kampf gegen den Blutkrebs.

Schierling (rb) Mit zahlreichen Veranstaltungen sammelte die Schierlinger Leukämiehilfe in den letzten Jahren Geld um es gezielt Projekten zur Verfügung zu stellen die auf diesem Sektor erfolgreich arbeiten. Mit einer neuen Veranstaltungsidee setzt man heuer diese Sammelaktion fort um die für das Jahr 2009 geplante Typisierungsaktion finanzieren zu können. Eine Hochzeitsmesse am 24. November in der Schierlinger Mehrzweckhalle wird es diesmal sein. In einem Informationsgespräch bei Bürgermeister Gascher gab dieser grünes Licht die Veranstaltung in der MZH abhalten zu dürfen, dabei übernahm das Marktoberhaupt auch die Schirmherrschaft dafür.

Hochzeitsmessen erfreuen sich bundesweit immer größer werdender Beliebtheit. Dabei präsentieren sich Aussteller rund um das Thema Hochzeit wodurch heiratswilligen Paaren, aber auch Hochzeitsgästen, eine Möglichkeit geschaffen wird eine Vielzahl von Anbietern aus der Region persönlich kennen zu lernen und gezielt bestimmte Fragen zu dem Thema beantwortet zu bekommen. Der Vorteil dabei ist auch dass sich hier anwesende Aussteller in ihrer jeweiligen Branche auf das Thema Hochzeit spezialisiert haben, beziehungsweise einen Teil ihrer Arbeit darauf konzentrieren. Unter Federführung der Schierlinger Leukämiehilfe wird heuer am 24. November eine solche Hochzeitsmesse erstmals in Schierling stattfinden. Um einen adäquaten Veranstaltungsort für dieses Vorhaben zu finden stellten die Initiatoren der Leukämiehilfe, Sylvia und Hans Gammel, diese Idee Bürgermeister Gascher vor. Dieser zeigte sich für das Vorhaben sehr aufgeschlossen und sagte seine Unterstützung zu. So wird die Veranstaltung in der Mehrzweckhalle stattfinden und auf die Bitte die Schirmherrschaft bei dieser Veranstaltung zu übernehmen willigte der Bürgermeister ohne Zögern ein. Er sagte dass er diese gerne übernehme weil dabei wiederum der soziale Gedanke im Vordergrund stehe. Zudem sei die Hochzeitsmesse eine weitere Bereicherung für den Schierlinger Veranstaltungskalender. Im weiteren Gespräch sagte der Bürgermeister, dass es ihn schon etwas stolz mache die Initiative Schierlinger Leukämiehilfe in seinem Ort zu haben die seit vielen Jahren ihre Arbeit mit einem ungebrochenen Engagement vorantreibt obwohl, zum Glück aller, kein aktueller Fall im Gemeindebereich vorhanden ist. „Gewöhnlicher Weise verlaufen viele solcher Aktionen in der Form dass sie bei auftretenden Fällen aufflammen und dann bald wieder in Vergessenheit geraten, so nicht in Schierling“. Gascher nutzte auch die Gelegenheit der Leukämiehilfe zur Verleihung einer Ehrenmedaille durch die Aktion Knochenmarkspende (AKB) Bayern mit Sitz in Gauting zu gratulieren. Diese Medaille wurde dem Verein vor kurzem, für deren herausragende Unterstützungsleistungen im Kampf gegen den Blutkrebs von der AKB verliehen. In diesem Zusammenhang hob er die Familie Gammel hervor die mit ihrer stetigen Einsatzbereitschaft in Sachen Leukämiehilfe einen großen Beitrag zu diesem Erfolg geleistet hat.

Dankend nahm die Familie Gammel diese Glückwünsche und die Zusage der Unterstützung an und sagte dass damit die Rahmenbedingungen nun gesetzt seien und man daran geht Firmen zu finden die bei der Messe ausstellen wollen. Man habe zwar schon einige Anmeldungen aber es solle eine Veranstaltung werden die in allen Belangen einer Hochzeit sowohl Hochzeitspaare als auch Hochzeitgäste informieren soll. Angefangen von der Planungsmöglichkeit seines Festtages über Ausstellung und Vorführung von Bekleidung, Schmuck, Ringe, Frisuren, Kosmetik, Fotografie bis hin zur Geschenkberatung und Anmietung von Brautautos soll alles Wichtige für eine Hochzeit gezeigt werden. Die Messe ähnlich einer Gewerbeschau, nur eben abgestimmt auf einen besonderen Tag im Leben, findet am Samstag den 24. November von 10 Uhr bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle statt. Weiter Informationen erteilt die Leukämiehilfe unter Telefon 09451 / 949050, hier werden auch Anmeldungen von Anbietern entgegengenommen.

(v.li.n.re.) Hans und Sylvia Gammel informierten Bürgermeister Gascher im Rathaus über die Planungen des neuerlichen Vorhabens der Schierlinger Leukämiehilfe.

Redaktion und Bild © Robert Beck - 10. August 2007


Großzügige Spenden für Leukämiehilfe


Spendable Besucher bei Nostalgierallye - Ehrenmedaille für Schierlinger Leukämiehilfe


Schierling (rb) Das der Automobilclub Schierling und die Schierlinger Leukämiehilfe eng zusammenarbeiten ist längstens bekannt. So trägt unter Anderem der AC die Verwaltungskosten dieser sozialen Einrichtung und stellt seine Veranstaltungen immer wieder in den Dienst dieser guten Sache. So auch die zweite Schierlinger Nostalgierallye am vergangenen Wochenende bei der pro Startgebühr fünf Euro in die Kasse der Leukämiehilfe wanderten. Aber auch einige Sponsoren und Mitwirkende der Nostalgierallye zeigten mit größeren und kleineren Beträgen ein Herz für diese Einrichtung. Die stolze Summe von 500 Euro spendete dabei die Firma Headway Personal aus Regensburg die auch die Nostalgierallye wohlwollend unterstützte. Das Unternehmen das in der Region bei etwa vierzig Kundenunternehmen 500 Mitarbeiter abgestellt hat arbeitet auch mit einer großen Firma in Schierling zusammen, wo über die Teamleiterin von Headway schließlich der Kontakt zur Leukämiehilfe geknüpft wurde. Am Nachmittag der Automobilveranstaltung überreichten nun Geschäftsführer Klaus Herrmann, Teamleiterin Webasto Sandra Mätzler und Regionalleiterin Manuela Naumann einen Scheck über 500 Euro. Bei der Übergabe gab der Initiator der Leukämiehilfe, Hans Gammel einen kurzen Überblick über die Arbeit und die gesammelten Spenden der Schierlinger Leukämiehilfe. Dabei bezifferte er die seit Bestehen der Leukämiehilfe gesammelte Summe auf 79.000 Euro und nannte die Projekte und Institutionen die bis dato mit diesem Geld unterstützt wurden. Als nächstes großes Vorhaben steht eine große Typisierungsaktion im Raum die in Zusammenarbeit mit der Aktion Knochenmarkspende Bayern e.V. mit Sitz in Gauting in zwei Jahren durchgeführt werden soll. Für diese Aktion bezifferte Gammel die Kosten auf etwa 15.000 Euro die man bis dahin gesammelt haben will. In diesem Zusammenhang präsentierte Hans Gammel die Ehrenmedaille der AKB Bayern die diese für herausragende Unterstützungsleistungen vergibt. Die Medaille wurde der Schierlinger Leukämiehilfe im Verlaufe der Nostalgierallye von Frau Mangold, einer Mitarbeiterin der AKB die an der Rallye teilnahm, übergeben. Auch weitere Zuwendungen flossen während der Automobilveranstaltung in den Topf der Leukämiehilfe. So spendete das vor Ort befindliche Team der Regionalgeschäftsstelle Beratzhausen der Deutschen Vermögensberatung, das während der Veranstaltung über ihre Arbeit informierte, kurzfristig 100 Euro die von Herrn Lachner mit seinem Team an Sabrina Gammel
übergeben wurden. Im Rahmenprogramm der Veranstaltung stellten die Tanzsportabteilung "Hot Legs" des TV Schierling und die Karateabteilung des SV Eggmühl den Besucher ihren Sport mit einem Showprogramm vor. Im Anschluss dieser Vorführungen baten die Karate Kids als Obolus für die Darbietungen um eine Spende zu Gunsten der Leukämiehilfe. Bei dieser Sammlung zeigten sich die Besucher mit insgesamt 112,20 Euro sehr spendabel. Auch die Schirmherrin der Nostalgierallye MdL Sylvia Stierstorfer zückte kurzerhand ihre Börse und spendete 50 Euro. Die Gruppe der Capri Freaks aus Geisenfeld, Teilnehmer am Oldtimertreffen, spendeten 30 Euro und zehn Euro legte noch Frau Hegeler aus Pfakofen, die mit einem Verkaufsstand für Kinder T-Shirts vertreten war, drauf.



(v.re.n.li.) Manuela Naumann, Sandra Mätzler und Klaus Herrmann von Head-way Personal aus Regensburg überreichten einen Scheck über 500 Euro für die Schierlinger Leukämiehilfe an Hans und Sylvia Gammel. Mit im Bild MdL Stierstorfer (2.vo.li.)


Sylvia Gammel (li) präsentiert im Beisein von MdL Stierstorfer die Ehrenmedail-le der AKB die die Leukämiehilfe für ihre herausragende Unterstützung erhielt.


Das Team der Regionalgeschäftsstelle Beratzhausen der Deutschen Vermögens-beratung übergibt Sabrina Gammel (2.vo.li.) die Spende für die Schierlinger Leukämiehilfe

Redaktion und Bild © Robert Beck - 1. Juli 2007


Vereine gratulierten Josef Lehner
Geburtstagskind verzichtet auf Geschenke, dafür Spendenaufruf für Leukämiehilfe

Josef Lehner (mitte), mit den gratulierenden Vereinsabordnungen,
verzichtete auf Geschenke und sammelte so 500 Euro für die Leukämiehilfe


Schierling.(rb) Zum 70. Geburtstag überbrachten der Photoclub Schierling, der Obst- und Gartenbauverein Schierling, die "Genßhenkher" im Verein für Heimatpflege, die freiwillige Feuerwehr Allersdorf und die Stockschützenabteilung des TV Schierling und am vergangenen Samstag ihrem Mitglied Josef Lehner die besten Glückwünsche. Der Jubilar hatte Familie, Freunde und Bekannte ins Restaurant Top Four geladen um mit ihnen seinen Jubeltag zu begehen. Diese Gelegenheit nutzten vier Vereine um ihrem Mitglied mit einem Präsent ihre Wertschätzung auszudrücken. Den Gratulanten schloss sich auch Ludwig Listl an, der im Auftrag von Pfarrer Helm die Glückwünsche der Pfarrgemeinde überbrachte. Josef Lehner wurde am 24. Februar 1937 in Allersdorf geboren, und verbrachte ein sehr bewegtes Arbeitsleben bis er im Jahre 1998 in den Ruhestand ging. So facettenreich wie sein Arbeitsleben ist auch das freiwillige Engagement auf das der Jubilar in Vereinen und Verbänden zurückblicken kann. Bis zu seinem Umzug 1975 nach Schierling war Josef Lehner aktiver Feuerwehrler in seinem Heimatort, den Waldeslustschützen Allersdorf gehört er seit dessen Gründung an und war hier auch lange Zeit im Schießsport aktiv. Der Jubilar hatte immer schon einen großen Interessenhorizont und so kamen mit dem Umzug nach Schierling weitere Vereinsengagements beim Obst- und Gartenbauverein, der Stockschützenabteilung des TV Schierling, dem Photoclub Schierling und den "Genßhenkhern" im Verein für Heimatpflege hinzu. Immer wenn in den Vereinen zu Arbeitseinsätzen aufgerufen wird ist der Jubilar der Letzte der hier "Nein" sagen würde. Gefragt ist dabei oftmals das Hobby von Josef Lehner der mit Vorliebe Holz bearbeitet. Überhaupt prägt Josef Lehner eine soziale Einstellung und so war es ihm ein Anliegen bei seiner Geburtstagsfeier auf Geschenke zu verzichten und seine Gäste um eine Spende für die Schierlinger Leukämiehilfe zu bitten. Kurz nach seiner Geburtstagsfeier überreichte Josef Lehner stolze 500 Euro an die Organisatoren der Schierlinger Leukämiehilfe.

Redaktion und Bild Robert Beck Feb. 2007

 


Schierlinger Leukämiehilfe hat neuen Internetbetreuer

Auch heuer wieder viele Aktivitäten - Ziel ist neuerliche Typisierungsaktion !


Schierling (rb) Auch im achten Jahr seines Bestehens hat sich die Schierlinger Leukämiehilfe wieder einiges vorgenommen um Geld für den Kampf gegen Leukämie zu sammeln. Viele ehrenamtliche Helfer konnte die Familie Gammel für diesen Zweck schon gewinnen die sie bei ihren Aktivitäten immer wieder unterstützen. Neu im Boot ist seit einigen Tagen Fritz Watter aus Buchhausen er wird in Zukunft die Internetpräsenz der Leukämiehilfe betreuen und die Homepage auffrischen. Fritz Watter ist zwar verhältnismäßig spät in das Medium Computer eingestiegen, beschäftigte sich aber von Anfang an mit Internet und Gestaltung von Internetauftritten. Für sich und einige Freunde schuf er Homepages so auch für seinen Heimatort Buchhausen. Besonders diese Seiten machten von sich reden und so wurden die Verantwortlichen der Schierlinger Leukämiehilfe auf ihn aufmerksam. Bei der Übergabe der Provider - Zugangsdaten steckte man die ungefähre Marschrichtung für die Umgestaltung des Internetauftritts ab. In den nächsten vier bis fünf Wochen möchte der neue Webmaster dies vollzogen haben. Bei diesem Gespräch waren sich alle Beteiligten einig, dass mit diesen Seiten mehr Aufklärungsarbeit über wirksame Hilfe gegen diese Krankheit geleistet werden muss. Aus reichlicher Erfahrung wissen die Initiatoren der Leukämiehilfe. dass in der Bevölkerung viel Unsicherheit über eventuelle körperliche Schädigung nach einer Typisierung oder Knochenmarkspende herrscht. Dabei ist dies unbedenklich, bei der Typisierung wird dem Körper eine relativ kleine Blutmenge entnommen die dann im Labor einem kleinen DNA Test unterzogen wird. Diese Daten werden gespeichert und sind weltweit abrufbar. Sollte jemand als geeigneter Spender ausfindig gemacht werden wird er einer größeren medizinischen Untersuchung unterzogen. Die Knochenmarkspende kann bei festgestellter gesundheitlicher Eignung durch zwei unterschiedliche Möglichkeiten geschehen. Bei der peripheren Blutstammzellenspende gewinnt man die zur Transplantation benötigten Zellen mit Hilfe eines speziellen Verfahrens aus dem Blut des Spenders. Hierzu muss dem Körper über einige Tage ein Medikament zugeführt werden, durch das die Blutstammzellen aus dem Knochenmark in den Blutkreislauf übertreten (Mobilisation) und dort mit Hilfe eines Zellseperators gesammelt werden können. Dies geschieht ambulant, als Nebenwirkungen können dabei Knochen und Gliederschmerzen, ähnlich wie bei einer Grippe, auftreten. Neben dieser Methode gibt es auch die Möglichkeit der Knochenmarkentnahme. Dieser Eingriff erfolgt stationär unter Vollnarkose. Durch mehrere Einstiche direkt in den Beckenkamm werden dabei bis zu 1000 Milliliter Knochenmark vermischt mit Blut entnommen. Im Normalfall kann man am Tag nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen. Als Nebenwirkung können, neben dem allgemeinen Narkoserisiko, Schmerzen im Bereich der Gesäßmuskulatur auftreten die einem Muskelkater ähnlich sind. Knochenmark regeneriert sich innerhalb weniger Tage, so dass es durch die Entnahme zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung kommt. In diesem Zusammenhang wird leider des Öfteren der Begriff "Rückenmark" genannt, dies ist definitiv falsch und der Eingriff geschieht nicht an der Wirbelsäule. Das nächste Ziel für die Schierlinger Leukämiehilfe ist die dritte Typisierungsaktion in Schierling die im Jahre 2009 durchgeführt werden soll. Dafür wird man wieder Geld sammeln, dies wird aber nicht einfach mit Hand aufhalten geschehen sondern man will spendenbereiten Bürgern auch etwas bieten. Momentan laufen die Jahresplanungen für Veranstaltungen und ein heißes Eisen ist wieder ein Benefizfußballturnier das diesmal aber in der Halle stattfinden soll. Für die Organisation hat sich, der weit über die Grenzen Schierlings hinaus bekannte "Fußballrentner" Dieter Holzer bereiterklärt. Auch die Zusammenarbeit mit dem Automobilclub Schierling, der den Verwaltungsaufwand der Leukämiehilfe trägt, wird weiter fortgesetzt, denn so ist es möglich dass jeder gesammelte oder erwirtschaftete Cent dem Kampf gegen Leukämie zu Gute kommt.



Bei der Übergabe der Provider-Zugangsdaten freuten sich
Sabrina Gammel und Fritz Watter auf eine gute Zusammenarbeit.

Bericht und Bild: Robert Beck 4.Feb®2007