Einige Krankheitsschicksale ...Angstdiagnose "Leukämie"Begonnen hatte alles erst ganz allmählich, dann immer schneller. Ich wurde müde, war abgeschlagen und lustlos. Das steigerte sich so nach und nach und dann kamen auch noch die Schmerzen dazu. Ich werde nie den Moment vergessen, als mir mein Arzt sagte "Sie haben Leukämie". Innerhalb weniger Sekunden änderte dieser Satz mein bisheriges Leben. Heißt das nun in einigen Wochen ist dieser Spuk vorbei, oder ist das mein Todesurteil? Dies alles ging mir vor 6 Jahren als ich mit dieser Krankheit konfrontiert wurde blitzschnell durch den Kopf. Drei Tage nachdem mein Arzt feststellte, dass ich an Leukämie leide, begann ich im Universitätsklinikum Regensburg sofort die Chemotherapie. Außerdem benötigte ich einen Knochenmarkspender, denn nur dann hatte ich eine Chance. Die Todesangst kam nicht gleich am 1. Tag. Da hatte ich noch so viel um die Ohren, dass zum Nachdenken eigentlich wenig Zeit blieb. Außerdem wollte ich nicht wahr haben, wie schwer diese Erkrankung ist und das sie auch zum Tod führen kann. Bei mir ging alles rasend schnell. Die Chemotherapie wirkte und die Leukämie konnte unterdrückt werden. Schon bald hatte ich eine passende Spenderin aus Amerika. Diese Frau aus Maryland war bereit mir ihre Knochenmarkstammzellen zu spenden. Natürlich gab es Rückschläge und dadurch auch psychische Probleme. Die Transplantation, die endlos lange Zeit in der Klinik, in der Isolation, die ersten Monate zu Hause, waren für mich nicht einfach zu bewältigen. Ohne meine Familie, ohne das außerordentliche Engagement von meinen Ärzten und auch dem Pflegepersonal, sowie Freunden und Bekannten hätte ich diese Krankheit sicher nicht so gut überstehen können. Es ist ein harter und oft ein schwieriger Weg, doch mit Mut und Gottvertrauen konnte ich diese Krankheit überstehen.
Die Familie Haselbeck aus Schierling
Georg Schäfer, der Mitbegründer der "Schierlinger Leukämiehilfe"
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